In Sight KTR Podcast Folge 14: Kühler – Frischer Wind für KTR

Julia Ures: Schön, dass Sie dabei sind. Herzlich willkommen hier bei „In Sight KTR“ mit einer neuen Folge, die heute unter dem Motto steht: „Frischer Wind für KTR“. Es geht nämlich heute bei uns um die Kühler. Und Sie kennen das schon, ich habe üblicherweise entweder Gäste zugeschaltet oder Gäste hier live im Studio. Und so das Letztere ist heute der Fall. Zwei Gäste, die heute der Einladung gefolgt sind, die mal wieder nicht wissen, was sie heute erwartet an Fragen. Und ich möchte sie Ihnen kurz vorstellen. Wir haben Joachim Grunwald hier in der Mitte, Productmanager Cooling Systems bei der KTR Group worldwide. Seit 14 Jahren im Unternehmen. Herzlich willkommen, schön, dass Sie da sind!

Joachim Grunwald: Vielen Dank!

Julia Ures: Und Franz-Josef Hoffmann ist ebenfalls heute zu Gast bei „In Sight KTR“, Projektingenieur bei KTR Systems, im Unternehmen seit vier Jahren. Und auch an Sie, schön, dass Sie da sind.

Franz-Josef Hoffmann: Vielen Dank für die Einladung!

Julia Ures: Ich habe hier im Laufe der Zeit schon mit einigen Ihrer Kolleginnen und Kollegen gesprochen, fast alle aus dem Bereich der Antriebstechnik. Also das war Hauptthema sonst eher. Heute sprechen wir mal über Kühler. Wie passen die Kühler eigentlich, Herr Grunwald, in das Portfolio der KTR?

Joachim Grunwald: Ja gut, der Start für uns war, wie gesagt, vor 14 Jahren. Die KTR macht ja auch neben der Antriebstechnik in dem Bereich Kupplungen und ähnliches Hydraulikkomponenten. Und die Idee war damals, dass man zu den Hydraulikkomponenten auch die Kühlung macht. Dementsprechend für Aggregate und ähnliches, also die sogenannte Hydraulikkühlung. Und da sind wir damals mit gestartet, haben ein Programm aufgebaut. Das ist heute im Bereich OAC, also bei Herrn Bettmer ist. Und sind dann später einfach dazu durchgestartet einfach, dass wir gesagt haben, wir liefern auch viele Kupplungen zu dem Bereich Verbrennungsmotoren und ähnliches, wir möchten uns erweitern. Und somit sind wir aus dem Markt eigentlich gekommen oder gegangen, wo ich vorher war. Ich war vorher bei einem amerikanischen Unternehmen, einem Großkonzern, der im Bereich Kühlung auch Automobil und ähnliches unterwegs ist. Und wir sind dann angefangen wirklich, an diese Kunden auch Kühlsysteme zu verkaufen und zu entwickeln.

Julia Ures: Herr Hoffmann, wenn man sich auf der Website mal so ein bisschen umschaut, findet man ganz viele Buchstaben und Abkürzungen, wenn es um Kühler geht, OAC, MMC beispielsweise. Und die Zuschauer von „In Sight KTR“ fragen, wo der Unterschied liegt? Können Sie vielleicht einmal kurz bitte auf die verschiedenen Kühlsysteme eingehen? Wie unterscheiden die sich und welche sind so die Einsatzgebiete dafür?

Franz-Josef Hoffmann: Grundsätzlich kann man sagen, wir haben zwei Bereiche, einmal die OAC, sowie das von der Abkürzung her, das sind Oil Air Cooler. Das ist der Bereich der Standardprodukte, die überwiegend im Hydraulikbereich eingesetzt werden. Das sind klassische Katalogware. Ich wähle nach Leistungen aus, wie ich in meiner Applikation diesen Ölkühler brauche, sprich, ganz normale Kühlung, Wärmeaustausch, sprich, Wärmeabfuhr. Dann gibt’s einen zweiten Bereich und da stehen wir heute ja hier Rede und Antwort, will ich hoffen, im Bereich des Engineerings. Das bedeutet, die Kühler, die wir definieren, kommen überwiegend in den Mobile Machinery Cooler, so heißt MMC. Dass dieser Bereich in der mobilen Antriebstechnik angesetzt wird. Das kann sein, der überwiegende Anteil ist die Motorenkühlung, das heißt, die kompletten Kühlungen, Kühlsysteme inklusive Hydraulik. Und dort sind maßgeschneiderte Systeme natürlich gefordert. Für Kleinserien, weil von der Stange oder Laborbedingungen, die man in Standardprodukten hat, gibt es nicht bei uns. Das heißt, wir produzieren, wir entwickeln von Grund auf, von der Lamelle bis hin zum fertigen System komplette Kühlsysteme. Und das ist halt unser Bereich. Und Einsatzgebiet ist vielfältig, von dem normalen Radlader bis hin zu einer Straßenfertiger-Maschine, auch in der Landwirtschaft. Die Maschinen sind so vielfältig und deswegen ist es da so spannend, jeden Tag neue Anfragen, neue Projekte, neue Maschinen kennen zu lernen.

Julia Ures: Es gab die Frage, ob die Kühler auch im Kühlschrank zum Einsatz kommen?

Franz-Josef Hoffmann: Dort weniger. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Technologien bei Kühlern. Sei es Schalenkühler, sei es Tube and Fin Kühler und diese ganzen anderen Geschichten. Wir haben eine spezielle Technologie plate and bar, so wird die genannt in den Fachkreisen, die eigentlich im Heavy-Duty-Bereich sind. Das heißt, schwer, schwere Systeme, die auch Vibrationen, Dreck, Stöße, Drücke aushalten können. Im Kühlbereich gibt es andere, Wärmetauscher, die andere Technologien darstellen, und somit finden unsere Systeme dort keinen Einsatz.

Julia Ures: Herr Grunwald, können Sie mit der Produktsparte Kühler, sagen wir mal, auch neue Märkte, neue Kundengruppen erschließen?

Joachim Grunwald: Neue Märkte, also die Märkte sind uns ja relativ bekannt, wo wir heutzutage sind, unterwegs sind. Das ist ja, traditionell bauen wir Kühler für Verbrennungsmotoren. Wir bauen Kühler für Hydraulikaggregate und ähnliches. Aber natürlich auch Sonderapplikationen für verschiedene Märkte, Elektronikkühlung und ähnliches. Und neue Märkte, ja, irgendwo klar, wir haben die Wende beim Automobil, dass wir jetzt irgendwann mal uns mehr und mehr Gedanken machen, Automobil macht das vor, dass wir in den Bereich Elektronikkühlung gehen müssen. Und das wird sicherlich noch mal eine Herausforderung werden für uns. Aber jetzt so traditionell, die Märkte sind bekannt, uns sind auch die unterschiedlichen Produkte, Herr Hoffmann hat das ja gerade so schön gesagt, ein Kühlschrank hat einen anderen Kühler als eine Baumaschine. Und genau deswegen sind wir eigentlich, unsere Märkte sind uns bekannt und in diesen arbeiten und bewegen wir uns.

Julia Ures: Wollen wir da noch mal ein bisschen tiefer einsteigen, Herr Hoffmann. Die Kühler, die Sie bauen, sind für komplexe Anwendungen gedacht. Und der Prozess, wie der Kunde den jeweils zu seinen Bedürfnissen passenden Kühler bekommt, wird vermutlich auch kein Standard sein. Können Sie uns mal so ein bisschen mitnehmen in diesen Prozess? Was muss passieren, damit dann ein Kühler auch wirklich produziert wird?

Franz-Josef Hoffmann: Das ist eine ganz spannende Geschichte. Standard gibt es überhaupt nicht bei uns. Der Standard bezieht sich auf eine Aluminiumplatte oder eine geprägte Lamelle. Und dann hört’s auch schon auf mit dem Standard. Dieses fügen wir dann zusammen zu einem System. Wichtig ist zu erkennen und mit dem Kunden auch im Gespräch zu sein, wie die Anwendung aussieht, welche Anforderung er hat. Und nicht nur die Maschine anzuschauen, ich brauch 100 kW Wärmeleistung und ich habe den und den Volumenstrom, und definiere einen Kühler. Das wäre viel zu kurz gesprungen. Hier geht’s weiter, auch mit dem Kunden in den Dialog, seine Maschine zu verstehen. Sprich, die Anwendungen, die Anforderungen zu verstehen. Erst daraus wird ein Gesamtsystem. Die ganzen Rahmenbedingungen, sei es Normen, sei es andere Anforderungen des Gesetzgebers, sei es auch Einsatzbedingungen, die sich ständig ändern, muss man im Prinzip verinnerlichen, damit man nachher auch das passende System generieren kann. Hört sich sehr komplex an, ist es auch, aber es macht Spaß.

Julia Ures: Wenn wir jetzt über diesen komplexen Produktentwicklungsprozess sprechen, Herr Grunwald, ich kann mir vorstellen, da waren auch schon ganz besondere Projekte und ganz besondere Kühler dabei, die Sie mal gebaut haben. Was war vielleicht der Größte?

Joachim Grunwald: Der größte, den wir bis jetzt gebaut haben, liegt ungefähr in der Höhe bei 2,20 Meter, würde ich sagen, und so Breite 2,50, 2,60. Ungefähr Gewicht liegt bei 700 Kilo bei diesem Teil.

Julia Ures: Wo kommt sowas zum Einsatz?

Joachim Grunwald: Der wurde bei einer Straßenfertige eingebaut. Also wir haben mehrere in diesem Bereich gebaut. Also das ist, der Motorenbereich liegt ungefähr bei 800 Kilowatt Leistung in dem Bereich. Und der Lüfter, der dort verbaut wurde, hatte alleine schon 69 kW Leistungsaufnahme. Also das sind schon sehr große. Und 800 kW ist natürlich das, wo für uns das Limit, in diesem Bereich arbeiten wir oder bis zu diesem Bereich arbeiten wir und da drunter.

Julia Ures: Was macht für Sie ein Projekt zu einem besonderen? Ist das die Größe oder vielleicht was ganz Anderes?

Joachim Grunwald: Na, die Herausforderung. Die Größe macht nichts. Also Sie können sich wirklich auch manchmal an kleinen Projekten irgendwo, ich habe ein paar so Kästen gemacht, wo Elektronik drin gekühlt worden ist, wo wirklich geschlossene Kästen, wo mit Umluft gearbeitet worden ist und ähnliches, wo einfach wirklich die Technik so komplex war, dass man einfach gesagt hat, das macht Spaß, die Herausforderung. Oder wirklich, wir liefern ja auch an verschieden Motorenhersteller und ähnliches, wirklich dann so tief auch in die Materie von dem Motor zu kommen. Wie funktioniert das System? Also nicht nur bei einem Motorenhersteller oder jetzt auch bei jedem Baumaschinen- oder Landmaschinenhersteller, man bekommt wirklich einen tiefen Eindruck davon, wie die Maschine funktioniert. Man sieht die Hydraulik, man bekommt einfach eigentlich das komplette Know-how offengelegt von den Kunden. Und das macht Spaß dann. Also wenn das Projekt nachher fertig ist und man sieht den Erfolg, das macht es aus irgendwo die ganze Geschichte.

Julia Ures: Herr Hoffmann, ich habe gehört, Sie bauen gerade an einem Prüfstand für Kühler an so einer Art Windkanal. Können Sie uns dazu ein bisschen mehr erzählen bitte?

Franz-Josef Hoffmann: Datenvalidierung ist natürlich ein wichtiges Thema auch für die Zukunft, um neue Kundenkreise aufzugreifen, die Kunden auch zu bedienen und die Fragen, die die haben. Dazu geht es auch darum, Daten, wir simulieren ja die Kühler, wir berechnen die Kühler, alles schön in der neuen digitalen Welt. Alle Helferlein, die wir so haben, nutzen wir. Aber die Realität sieht halt anders aus. Hatte ich vorhin schon mal gesagt, Laborbedingungen herrschen nicht vor Ort. Um das auch darzustellen und Feinheiten herauszuarbeiten an einem Kühler, braucht man natürlich einen Prüfstand. Das ist eine sehr gute Entscheidung gewesen, hier einen Prüfstand am Standort aufzubauen. Dort können wir auch komplette Kühlsysteme dann prüfen, sei es Wasserkühler, sei es Luftkühler, sei es Ölkühler und so weiter. Die können wir dementsprechend durchfahren. Und dort auch die realen Bedingungen, soweit es möglich ist und soweit es auch bekannt ist vom Kunden, wie das dann aussieht, darzustellen. Und somit werden wir sicherer, die Produkte werden dementsprechend qualitativ noch einsatzbesser. Und bei einem Ausfall eines Kühlsystems möchte glaube ich keiner im Feld erleben, wenn eine Straßenfertiger-Maschine irgendwo mal wegen heißem Motor ausfällt und da stehen dann 20 Lkws mit heißem Teer dahinter. Dann kann man sich das ausrechnen, dass es dann einige Telefonate gibt.

Julia Ures: Und das ist mit hohen Kosten dann auch verbunden in den Konsequenzen.

Franz-Josef Hoffmann: Ja.

Julia Ures: Sie schicken uns immer Fragen hier für das Format „In Sight KTR“ an socialmedia@ktr.com. Und die nächste Frage ist auch so eine. Und ich möchte Sie ermutigen, weiter Ihre Fragen uns zu schicken an die genannte Mail-Adresse zu den Themen beziehungsweise zu allem rund um das Unternehmen KTR, was Sie interessiert. Wir haben da sehr vielfältige Themen auch in der Vorbereitung für die nächsten Folgen. Und für die heutige Folge zum Thema Kühler, Herr Grunwald, ist eine Frage gekommen, die den Blick in die Zukunft wirft. Wie, glauben Sie, wird sich das Kühlergeschäft in den nächsten Jahren entwickeln? Und gibt es Trends, die sich abzeichnen und die Sie da so bei Ihrer Arbeit berücksichtigen?

Joachim Grunwald: Das ist jetzt eine ganz schwierige Frage. Ich glaube, die Frage stellen wir uns alle momentan. Ich habe über verschiedene Freunde und ähnliches, wo man sich manchmal wieder unterhält, für uns, wie ich ja gerade schon sagte, klassisch ist ja momentan der Kühler für den Verbrennungsmotor. Wir haben die Wende beim Pkw, muss man ganz ehrlich sagen. Die ist ja vor ein paar Jahren eingeleitet worden und wird wirklich fokussiert durchgezogen jetzt die ganze Geschichte. Verschiedene Hersteller auch von Bau- und Landmaschinen geben jetzt schon auch raus, dass sie natürlich auch diesem folgen werden. Wir sind immer etwas hinter dem Bereich Automobil hinterher, die laufen uns voran um einige Jahre. Wir werden uns mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir haben das Glück natürlich auch, wenn Sie heute irgendeinen Pkw oder ein Fahrzeug aufmachen und schauen sich den Elektroantrieb an, so haben Sie natürlich auch eine Menge Kühlung da drin. Somit haben wir natürlich, werden wir, auch diese Kühlsysteme passen auch zu uns, die dort verwendet werden. Somit werden wir uns natürlich weiterentwickeln müssen und in diesem Bereich auch irgendwann tätig werden müssen. Momentan ist es nur so, das, was man sieht von den Offroad-Maschinen, dass die meisten noch so ein bisschen abwartend sind. Weil auch natürlich die Entwicklung mit erheblichen Kosten verbunden ist. Und das ist unsere Herausforderung für die nächsten Jahre, dass wir irgendwann jetzt mehr und mehr auch diese Märkte dann mitbedienen werden, wenn unsere Kunden so weit sind. Aber ich glaube auch, da müssen auch noch andere Technologien erst mal noch kommen, die dieses begünstigen. Wir haben momentan das Problem, wenn Sie einen Elektroantrieb nehmen und haben eine Maschine auf einer Baustelle, es ist nicht einfach, die zu laden nachher und auch diese Leistung abzurufen. Da wird sich auch noch vieles für entwickeln müssen für die ganze Geschichte, dass wir wirklich auch dieses nutzen können. Und das machen wir dann. Das ist so, deswegen bin ich eigentlich ganz zuversichtlich, dass es für uns vielleicht ein bisschen geändert, dass der Markt sich ein bisschen ändern wird, dass er antriebstechnisch sich ein bisschen ändern wird, aber dass wir auch diese Märkte weiterbedienen werden.

Julia Ures: Der Slogan von „In Sight KTR“ ist: Schnelle Fragen, konkrete Antworten. Eine schnelle Frage noch zum Schluss. Vielleicht, Herr Hoffmann, machen Sie den Anfang. Ich möchte Sie beide fragen, wenn wir mal so einen Wunschzettel entwerfen oder jetzt die Wunschfee kommt, wenn Sie sich aussuchen dürften, wo einer ihrer Kühler mal zum Einsatz kommt, was wäre ein Einsatzgebiet, das Ihren Wünschen entspricht?

Franz-Josef Hoffmann: Ich denke, das wäre die Luftfahrttechnik. Weil grad in der Luftfahrttechnik ist es ein ganz spannendes Thema. Hier muss man sagen, Kühler ist im Prinzip ein Zwangsprodukt, wo ich meine Wärme abführen muss. Und gerade bei der Elektronik, Herr Grunwald hat es gerade schon gesagt, Elektrik-Kühlung, was wir heute auch schon machen mit passend dimensionierten Kühler kühlen wir auch den Motorraum. Das muss man dazu sagen. Aber die Elektronikkühlung ist eine Riesen-Herausforderung, die sowohl, man kennt das von den Autos her, aber die Energiedichte bei Baumaschinen, bei großen Maschinen wird viel interessanter. Und die Luftfahrttechnik, das wäre ein Bereich, der hochspannend wäre. Ich komme daher, ich habe meine Diplomarbeit dort geschrieben, deswegen habe ich da eine Vernetzung.

Julia Ures: Dann liegt das relativ nahe.

Franz-Josef Hoffmann: Und deswegen vielleicht zurück zu den Wurzeln, das wäre spannend.

Julia Ures: Herr Grundwald, was ist das bei Ihnen, wo würden Sie sich wünschen, dass einer Ihrer Kühler mal zum Einsatz kommt?

Joachim Grunwald: Herr Hoffmann hat natürlich schon mir eigentlich das beste Glied weggenommen.

Julia Ures: Sie dürfen sich gerne anschließen.

Joachim Grunwald: Ich würde mich natürlich anschließen. Also ich denke auch, Luftfahrt ist sicherlich sowas, wo man wirklich, was ich mir sehr komplex vorstelle. Ich kenne das Kühlsystem einer Boeing oder ähnliches oder einer Airbus-Maschine nicht. Aber das wäre sicherlich ein Thema, wo ich sagen würde, das wäre mal ein Projekt, wie Sie so schön sagten, wo wir irgendwann mal was für machen könnten. Und sonst muss ich auch sagen, eigentlich jedes Projekt hat irgendwie den Reiz, wenn man tiefer reinkommt. Also deswegen kann ich jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich jetzt nur dieses machen müsste oder möchte oder so. Der nächste würde wahrscheinlich sagen, er möchte irgendwie für einen Sportwagen einen machen oder so. Für den Kühlerhersteller ist das langweilig, weil das ist ein relativ einfacher Kühler. Während das oder eine Militärmaschine, eine spezielle irgendwo, wo dann viel Elektronik noch mit reinkommt oder so, das sind interessante Projekte.

Julia Ures: Dann drücke ich Ihnen die Daumen, dass es eines Tages vielleicht mal dazu kommt, dass einer Ihrer Kühler auch in der Luftfahrt eingesetzt wird. Ich möchte mich sehr, sehr herzlich bedanken, dass Sie heute meine Gäste waren hier im Studio. Herr Hoffmann und Herr Grunwald, vielen herzlichen Dank! Und an Sie natürlich vielen herzlichen Dank fürs Zuschauen und Zuhören. Und damit verabschieden wir uns unter dem Motto „Frischer Wind für KTR“ hier mit allem rund um die Kühler bis zum nächsten Mal, zur nächsten Folge von „In Sight KTR“. Machen Sie es gut!