In Sight KTR Podcast Folge 15: Windenergie – Wohin geht die Reise (für KTR)?

Julia Ures: „In Sight KTR“ ist wieder da! Herzlich willkommen und schön, dass Sie heute mit dabei sind, dass Sie uns zusehen oder zuhören. Uns gibt es als Podcast und als Videocast und es gibt immer wieder Einblicke in das Unternehmen KTR, in ganz unterschiedliche Bereiche, ganz unterschiedliche Aspekte, die wir hier beleuchten. Und heute unser Thema ist ein dynamisches und stürmisches, kann man sagen. Es geht um die Windenergie. Und dazu habe ich natürlich auch wieder zwei Gäste heute hier in dem Studio. „Windenergie – wohin geht die Reise (bei KTR)?“, das ist heute unser Thema. Und dazu sind hier bei mir Reiner Banemann, er ist Produktmanager bei KTR Systems. Im Unternehmen seit 31 Jahren und heute hier. Schön, dass Sie da sind.

Reiner Banemann: Danke!

Julia Ures: Und Jürn Edzards, Sales Manager Brakes Wind Energy bei KTR Brake Systems GmbH. Im Unternehmen seit acht Jahren. Herzlich willkommen auch an Sie!

Jürn Edzards: Danke schön!

Julia Ures: Ihre Fragen, die Sie uns immer wieder schicken an socialmedia@ktr.com, auch die werden wir heute unterbringen. Wenn Sie schon mal zugehört und zugeschaut haben bei „In Sight KTR“, dann wissen Sie: 20 Minuten Zeit haben wir für die Fragen. Und damit geht’s dann jetzt auch los. Herr Edzards, ich habe gehört, Sie sind ein leidenschaftlicher Surfer. Das ist ein Hobby, was auch ganz eng mit dem Wind verbunden ist. Ohne Wind geht’s nicht. Kam das Interesse für den Wind bei Ihnen erst privat oder erst beruflich?

Jürn Edzards: Das ging los privat, mit vier Jahren ins Segelboot, vom Segelboot aufs Surfbrett, vom Surfbrett aufs Kiteboard, vom Kiteboard aufs Wellenreit-Brett. Das ist so die Geschichte.

Julia Ures: Also ganz, ganz lange sind Sie schon mit dem Wind verbunden. Wie kam es dann dazu, dass Sie sich auch beruflich mit diesem Thema jetzt auseinandersetzen?

Jürn Edzards: Das ging los mit meiner Diplomarbeit, die ich an einer Windenergieanlage gemacht habe, damals noch bei der Firma Tacke. Und das war meine Abschlussarbeit. Da ging es um die Windnachführung einer Windenergieanlage, um die zu optimieren. Das war so der Einstieg bei mir in die Windenergie.

Julia Ures: Wie oft kommen Sie heute noch zum Surfen?

Jürn Edzards: Oh, nicht mehr so oft. Aber ich sag mal, zehnmal ungefähr pro Jahr, zehn-, 15-mal.

Julia Ures: Immerhin! Spannendes Hobby. Herr Banemann, wie sieht‘s bei Ihnen aus? Wie sind Sie zum Thema Windenergie gekommen?

Reiner Banemann: Wie bin ich zum Thema Windenergie gekommen? Oh Gott, das ist schon so lange her. Wir haben eigentlich immer von der KTR schon Kupplungen für Windenergieanlagen gebaut, damals noch für Tacke Wind, das war in den 90ern und so weiter. Und dann Ende der 90er, das war irgendwie 1999, 2000, da ist dann mein heutiger Chef, Dr. Partmann, der ist dann von einer Windkraftfirma zur KTR gewechselt und hat dann gesagt: Warum macht ihr eigentlich keine Windkraftkupplungen? Haben wir gesagt: Warum machen wir keine Windkraft-Kupplungen? Und da haben wir damit angefangen vor 20 Jahren und so sind wir da reingerutscht und nach wie vor gut dabei.

Julia Ures: Und den Wind so auf dem Meer zu erleben, haben Sie schon mal auf einem Surfbrett gestanden?

Reiner Banemann: Nein.

Julia Ures: Dann sollten Sie vielleicht mal zusammen das Ganze in Angriff nehmen. Ich glaube, da haben Sie einen ganz guten Lehrer an Ihrer Seite. Windkraft im Zusammenhang mit KTR ist heute unser Thema, ist eine wichtige Branche für KTR. Herr Banemann, welche Produkte kann das Unternehmen eigentlich liefern für die Branche?

Reiner Banemann: Fangen wir mal an mit den Kupplungen, das ist aus meinem Bereich. Das sind die Kupplungen zwischen dem Getriebe und dem Generator in den Windkraftanlagen. Dann haben wir die Bremsen für die – Azimut-Bremsen für die – Highspeed Bremsen an der Kupplung, in Verbindung mit der Kupplung. Was haben wir noch? Rotor Lock haben wir noch.

Jürn Edzards: Kühlung.

Reiner Banemann: Kühler, Hydrauliksachen, Hydraulikaggregate, solche Dinge.

Jürn Edzards: Tanks.

Reiner Banemann: Tanks, Öltanks, diese Dinge. Also wir können schon einiges für die Windkraftanlagen liefern. Auf jeden Fall. Wobei das große Augenmerk liegt eigentlich bei den Bremsen und bei den Kupplungen.

Julia Ures: Herr Edzards, welche Märkte sind für die Windenergie besonders interessant? Und gibt’s da global gesehen Unterschiede, vielleicht sogar große Unterschiede?

Jürn Edzards: Der globale Markt wird im Moment von mehreren Großen beherrscht. Früher gab‘s viele kleinere innovative Unternehmen, die versucht haben, sich auf dem Markt zu etablieren. Heute ist es so, dass an sich nur noch von vier bis fünf recht Großen der Markt beherrscht wird. Als ich meine Diplomarbeit geschrieben habe, hat man sich noch gefreut über die zehnte Anlage, die aufgestellt wurde. Heute reden wir über 1000, 3000 Anlagen, die pro Jahr dahingestellt werden müssen oder dürfen. Das ist so, weltweit bedient zum Beispiel Vestas oder GE bedienen weltweit alle Länder, machen sich kleinere Firmen in den jeweiligen Ländern auf, die dann das bedienen. Also es gibt keine richtigen lokalen Firmen mehr, die das machen. Vielleicht in Indien Suzlon noch, aber auch da wird alles …

Reiner Banemann: Ist eine Handvoll großer Global Player, die da zugange sind, Siemens Gamesa, GE, Vestas, Nordex, diese großen Läden. In China ist es ein bisschen anders noch, aber das ist ein sehr eigenständiger Bereich eigentlich in China. Auch von unserer Seite her, das machen die Kollegen alles drüben.

Julia Ures: Ich habe eben schon beschrieben, wir haben immer wieder Fragen, die uns erreichen an socialmedia@ktr.com. Wenn Sie Fragen haben oder auch Wünsche, was weitere Themen angeht, dann schicken Sie all das natürlich gerne ebenfalls an diese Mail-Adresse. Und eine Frage gekommen ist zu diesen riesigen Dimensionen in der Windkraftbranche Die sind teilweise wirklich unvorstellbar groß. Die Frage lautet: Wie viel Megawatt hat die größte Serien-Windkraftanlage und wieviel Haushalte kann man damit versorgen? Wer von Ihnen kann das beantworten?

Jürn Edzards: Die größte im Moment, die wir ausrüsten, hat 15 Megawatt. Doch, darf man sagen, da sind wir dabei. Und wie viele Haushalte man mit 15 Megawatt… Ich habe keine Ahnung.

Julia Ures: Aber das ist schon eine richtig große Dimension.

Jürn Edzards: Ja. Das sind die größten Anlagen, die es so gibt. Die sind jetzt auch für den Offshore-Bereich entwickelt worden, weil da spielt die Größe, der Transport auf Land, das Fundament bauen ist da quasi ein bisschen einfacher. Natürlich nicht einfacher, aber wird mehr akzeptiert, als wenn ich diese großen Anlagen an Land stelle. Die werden dann riesige Parks, die auch ein paar Milliarden kosten, wenn die gebaut werden. Da sind halt Investments, die große Energieversorger jetzt tätigen, um die Welt regenerativ zu gestalten.

Julia Ures: Herr Banemann, aus der Gegenwart ist die Windkraft nicht mehr wegzudenken, aus der Zukunft auch nicht. Aus Ihrer Sicht, wie wird die Zukunft der Windkraft aussehen? Gehen Sie davon aus – man hat jetzt zuletzt beobachten können, die Windräder werden immer größer …

Reiner Banemann: Richtig!

Julia Ures: Werden die sich vielleicht, also werden die noch immer größer, werden die sich vielleicht verändern? Gibt’s andere Formen? Was ist für Sie sonst vorstellbar?

Reiner Banemann: Der Trend ist dahin, immer größere, also immer mehr Leistung, immer mehr größere Anlagen, weniger, jetzt 15 MW, ich weiß nicht, wo da die Grenze ist, vielleicht 20 MW, ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall die Stückzahlen werden runtergehen. Wobei heute in diesem Jahr ist es immer noch so, dass die großen Stückzahlen, wo wir Tausende von Kupplungen liefern, das sind Anlagen bis 5 MW. Da laufen die großen Serien, da laufen die großen Stückzahlen. Aber langfristig denke ich auch, dass es dahingehen wird, immer größere Maschinen zu bauen, also immer mehr Leistung, und dann die Stückzahlen zu reduzieren.

Julia Ures: Herr Edzards, wie oft sind Sie eigentlich unterwegs in dieser Sache und sind vielleicht auch mal oben auf einem Windrad?

Jürn Edzards: Zu Beginn meiner Bremsenkarriere war ich relativ häufig auf Windenergieanlagen, ich war jeweils immer bei der Erstinbetriebnahme bei dem ersten Mal Installieren in der Halle, dann auf der Anlage da die Inbetriebnahme zu machen. Da kriegt man ein super Gefühl, man kriegt ein Gefühl für die Halle, die Leute, die da arbeiten. Wenn es hinterher mal Probleme gibt, dann weiß man gleich den richtigen Ansprechpartner, dass es nicht gleich zwei, drei Etagen hochpoppt. Auf der Anlage kann man genau sehen, wie die Bremse funktioniert. An sich sollte jeder Konstrukteur, der mal eine Bremse für eine Windenergieanlage gebaut hat, so einmal einen Notstopp an einer Anlage erleben. Das ist schon ein ganz schönes großes Energievernichten. Man kriegt da ein richtiges Gefühl, was die Bremse überhaupt macht, was man so in der Werkhalle an sich nicht sehen kann. In letzter Zeit ist es weniger geworden, das liegt auch an den Ansprüchen, die die Anlagenhersteller stellen. Weil die lassen jetzt nicht mehr jeden nach oben. Früher war das mehr so: Komm mal, guck mal, geh mal mit hoch. Heute muss man so ein Training machen, man muss x Formulare unterschreiben. Weil die wollen nicht, dass oben irgendwas passiert, was da einen schlechten Ruf macht.

Julia Ures: Ja, ist auch verständlich.

Jürn Edzards: Das ist eben ein professioneller Grund auch bei denen, wie sie sich aufstellen. Wir haben zwar auch noch Servicemonteure, die dann im Notfall auch mitgehen, wenn man es eben nicht mehr per Teams oder per Mail klären kann, dann gehen die doch hoch und gucken sich das noch an.

Julia Ures: Herr Banemann, wie ist das für Sie, wie aufregend ist das für Sie heute, mal oben auf deinem Windrad zu sein?

Reiner Banemann: Ich war auch schon sicherlich zehn Jahre nicht mehr oben. Früher war das gang und gäbe, dass man eben beim Prototypaufbau mit hochging. Klar. Aber es ist eben so, dass die Anforderungen oder dass man zugelassen wird, da hochzugehen, muss eben diese Trainings machen. Man muss Abseiltrainings, solche Sachen machen. Und das haben wir alles nicht. Die Monteure wie bei euch zum Beispiel im Bremsenbereich, die haben das sicherlich, wir haben das nicht. Und wir unterstützen dann in der Halle, wo die Maschinen gebaut werden, und fahren dorthin und montieren unter Umständen auch die Prototypen-Kupplungen. Aber dass Sie mit hochgehen, draußen im Feld, das ist, wie gesagt, bei mir, ich würde sagen, eher mehr als zehn Jahre her das letzte Mal.

Jürn Edzards: Ich habe auch Erfahrungen in China und in Indien, wie dort es gehandhabt wird auf Anlagen zu klettern und wie der Zustand so ist. Und da gibt’s sehr abenteuerliche Geschichten, da können wir uns den ganzen Abend darüber unterhalten, was ich da alles erlebt habe.

Julia Ures: Haben Sie ein Beispiel, wo es vielleicht ganz besonders anschaulich dran wird?

Jürn Edzards: Ganz besonders anschaulich, man darf normal unter, gut, man darf normalerweise nicht auf eine Anlage klettern, wenn das Licht nicht funktioniert. Die mussten aber hoch, durch Druck des Parkbetreibers, war ich angegurtet, man hat so eine Schiene, da läuft man quasi mit seinem Geschirr hoch, dass wenn was passiert, fällt man zurück, hängt in der Leiter. Das war nach dem zweiten Segment nicht mehr ganz so der Fall war, weil da hatten die den Turm eine Schraube weiter nach da versetzt. Wenn man es weiß … Wenn es dunkel ist und nicht weiß, dann rutscht halt der Läufer raus und fällt nach hinten und muss sich wieder auffangen. Das ist dann auch alles so im Rahmen. Aber wenn man dann ganz nach oben geschafft hat, dann kommt doch der Schock, was man da gerade erlebt hat. Seitdem bin ich da recht vorsichtig in den Ländern und frage vorher: Gibt’s da so Besonderheiten? Also die Sicherheitsanforderungen in anderen Ländern sind noch nicht so hoch.

Julia Ures: Das kann ich mir vorstellen.

Jürn Edzards: Und seitdem bin ich noch viel vorsichtiger. Weil das war ein einschneidendes Erlebnis.

Julia Ures: Ja, das glaube ich. Hier bei „In Sight KTR“ sprechen wir auch häufig über die Produktentwicklung und über diesen Weg bis dahin, bis mal ein Produkt dann auch später auf den Markt kommt. Herr Banemann, wie läuft das eigentlich im Bereich der Windenergie? Also melden Ihnen da auch die Kunden, wir haben diesen und jenen Bedarf? Es gibt bei Ihnen auch, wird immer wieder gearbeitet auch in Thinktanks. Wie finden Sie auch heraus, welche neuen Produkte werden benötigt?

Reiner Banemann: Wir sind auch schon jetzt 20 Jahre im Geschäft und wir kennen natürlich die ganzen Ansprechpartner bei den Kunden, ob es bei GE ist oder bei Siemens. Wenn jetzt eine neue Anlage gebaut wird, die kommen in der Regel auf uns zu mit einer ersten Spezifikation, mit ersten Unterlagen, so soll es aussehen, das brauchen wir, dann haben wir eigentlich schon im Kopf, wie die Kupplung oder die Bremse aussehen muss. Es ist jetzt nicht so, dass wir da komplett von null anfangen müssen. Wir wissen im Grunde schon eher als der Kunde das weiß, was er braucht eigentlich. Von daher ist das relativ einfach für uns, da das passende Produkt rauszufiltern und aufzubauen.

Julia Ures: Wie lange dauert es dann, bis ein neues Produkt auf dem Markt ist?

Reiner Banemann: Ein neues Produkt? Also neue Bauart, von einer existierenden Windkraftkupplung, das geht relativ schnell. Aber ein ganz neues Design, so wie jetzt zum Beispiel in China, da kommt ein bisschen so ein Trend eines neuen Designs rüber aus China. Und da ist auch zum Beispiel der Thinktank jetzt dabei, eine neue Kupplungsbauform aufzubauen. Wir liefern jetzt aktuell oder haben jetzt aktuell die ersten Kupplungen, die ersten Prototypen geliefert, wir liefern weitere Prototypen für die 10-MW-Anlage zum Beispiel. Und das ist natürlich ein längerer Prozess, als auf einen Bestand, auf ein bestehendes System aufzubauen. Das ist dann schon was anderes.

Julia Ures: Zum Schluss habe ich noch eine Frage an Sie beide. Denn mindestens bei uns in Deutschland wird sehr, sehr kontrovers diskutiert, wie man so selbst zum Thema Windenergie steht. Herr Edzards, vielleicht fangen wir mit Ihnen an. Würden Sie es zulassen, dass bei Ihnen eine Windkraftanlage in der Nähe gebaut wird?

Jürn Edzards: Wenn der Geräuschpegel so ist, wie vorhergesagt, dann würde ich es zulassen, weil ich mag Windenergieanlagen. Wenn Sie einmal oben auf einer Windenergieanlage gesessen haben, was heute aber leider auch nicht mehr möglich ist, die dann anläuft – man darf heute nicht mehr auf Anlagen sein, die laufen, also nicht als Zulieferer, aber früher durfte man das noch -, wenn Sie einmal das Gefühl haben, wie der Wind das schafft und wie die Energie läuft und wie der Generator zuschaltet, dann kriege ich fast noch eine Gänsehaut. Das ist einfach unbeschreiblich, was das macht. Das ist quasi wie beim Surfen das Segel halten, also die Kraft zu spüren. Und wenn der Abstand passend ist, sodass ich wirklich nicht beeinträchtigt werde, visuell finde ich es schön, das ist natürlich eine Sache, ob man das mag oder nicht, den Schattenschlag, den hat man auch nicht so oft, weil die Sonne dreht halt. Also ich würde es zulassen, weil ich weiß, was das für die Umwelt macht, die ich quasi liebe, wenn ich draußen bin.

Julia Ures: Herr Banemann, gesetzt den Fall, in Ihrer Nachbarschaft sollte eine Windkraftanlage gebaut werden, was machen Sie dann?

Reiner Banemann: Ich finde es eine gute Technik, ich finde das auch gut, dass es so ist, dass wir die bauen. Und ich würde es auch zulassen, klar, Schattenschlag oder Geräusch immer ein Problem, klar, das muss natürlich im Griff sein. Aber es ist schon, wenn man da obendrauf ist, wie du sagst, Jürn, eine coole Sache, wenn die dann anläuft und wie der Turm dann sich bewegt und so, das ist schon eine geile Geschichte, echt. Ich würde es akzeptieren. Ja.

Julia Ures: Das merkt man Ihnen auch an, wie begeistert Sie auch von diesem Thema sind. Herr Edzards, also der Mensch kann den Wind natürlich nutzen und wir haben jetzt über wunderbare Beispiele gesprochen, beherrschen wahrscheinlich nie, oder?

Jürn Edzards: Es gibt Extremsituationen, die werden gerechnet, und so wie ich das weiß, gibt’s nicht so viele Schäden an Windenergieanlagen durch Stürme. Weil die so konstruiert sind, dass sie das wirklich aushalten können. Das halte ich also für relativ sicher. Es gibt natürlich ab und zu mal, dass ein Blatt sich löst, altersbedingt. Aber das ist auch relativ selten. Wird in der Presse aber dann gleich ganz hochgelobt, was da passiert. Bei anderen Technologien eben nicht, wenn was passiert. Von daher halte ich das für relativ sicher.

Julia Ures: Das war unsere Folge zum Thema Windenergie hier bei „In Sight KTR“. Ich darf mich sehr, sehr herzlich bei Ihnen beiden bedanken hier für dieses sehr spannende Gespräch zum Thema „Wohin geht die Reise eigentlich in Sachen Windenergie? Wohin geht die Reise bei KTR?“ und natürlich bei Ihnen bedanken für Ihr Interesse. Ich sage damit bis zum nächsten Mal zu einem weiteren spannenden Thema. Und alle Themen, die Sie uns gerne vorschlagen möchten, habe ich jetzt schon zweimal gesagt, mache ich gerne auch nochmal: Schicken Sie uns gerne eine Mail an socialmedia@ktr.com. Darauf freuen wir uns sehr und verbleiben mit vielen Grüßen, bis zum nächsten Mal! Tschüss!