In Sight KTR Podcast Folge 5 – Das Zauberwort Kundennähe

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Julia Ures: „Schön, dass Sie dabei sind bei Folge 5 von Insight KTR und unser Stichwort ist heute die Kundennähe. Das Zauberwort lautet Kundennähe und ich hab‘ zwei Gäste hier im Studio, im virtuellen Messestand. Schön, dass Sie da sind, Sie beiden. Ich möchte Sie einmal kurz vorstellen: Wir haben einmal Guido Sandkötter heute hier mit dabei, Vertriebsleiter Deutschland bei KTR, vorher hatte er die Leitung Innendienst inne, selbst im Außendienst tätig, und seit 25 Jahren Im Unternehmen bei KTR. Also ich darf sagen, Sie sind schon ein alter Hase hier.“

Guido Sandkötter: „Ja, also das darf man dann sicherlich sagen, weil ich dann schon so lange dabei bin und es hat mir hier bisher immer sehr viel Spaß gemacht, deswegen ist das sicherlich für mich ganz normal, schon so lange dabei zu sein. Solange man nette Kollegen hat, gute Produkte hat und die Nähe zum Kunden genießen darf, dass man vor Ort sein darf, macht das einfach sehr viel Spaß als Vertriebsleiter.“

Julia Ures: „Halb so lange dabei ist Björn Stavermann, nämlich 12 Jahre hier im Unternehmen bei KTR, Head of Marketing, und Herr Stavermann, ‚schnelle Fragen, konkrete Antworten‘ heißt unser Format, heißt In Sight KTR. Also ‚schnelle Fragen, konkrete Antworten‘ ist so der Untertitel. Wir sind jetzt schon bei Folge 5. Was erreichen Sie eigentlich für Rückmeldungen, was erreicht Sie für Feedback zu diesem Pod- und Videocast?“

Björn Stavermann: „Sehr positives Feedback, also wir waren natürlich am Anfang auch gespannt, ob das ganze Format so funktioniert, sind auch nach meinem Wissenstand auch so der Vorreiter aus unserem Marktumfeld, der sich auf dieses Terrain bewegt oder getraut hat. Podcast ist natürlich immer erstmal, wenn man in einem Maschinenbauunternehmen ist, ein Medium oder ein Kanal wo man sagt, ok, das testen wir einfach mal und das haben wir getan. Unsere Geschäftsleitung war dem sehr positiv gestimmt. Und das Feedback, was wir jetzt kriegen, ist auch genauso positiv. Sei es die Videos oder die Podcast-Folgen werden richtig gut frequentiert, teilweise so, dass wir auch selber überrascht sind, aber es gefällt uns gut, sodass wir gesagt haben, wir machen erstmal weiter. Mal gucken, wie die nächsten Folgen sind. Ich glaube wichtig ist einfach nur, dass wir mit den Themen auch die Kunden erreichen, und jetzt nicht einfach sagen, hier ist ‚ne Werbeveranstaltung, und hier ist KTR und wir sind so toll, sondern dass wir wirklich, und das ist ja das Konzept, die Fragen erhalten. und auf diese Fragen dann auch möglichst kompetent reagieren und antworten.“

Julia Ures: „Jetzt haben Sie es schon gerade angesprochen und das möchte ich Ihnen noch einmal ganz kurz erklären: Es gehört zum Prinzip von In Sight KTR, dass die Gesprächspartner die Fragen vorher nicht kennen Das ist auch heute der Fall, und die beiden haben darauf sich eingelassen, diese Fragen heute zu beantworten, wo sie nur wissen, so ganz grob, worum geht es, nämlich um die Kundennähe.
Und Herr Sandkötter, ich möchte die erste Frage direkt gern an Sie weitergeben. Bei KTR wird die Kundennähe großgeschrieben, aber wir wollen das mal ein bisschen mit Leben füllen. Was steckt für sie da drin, was bedeutet das? Was ist Ihre persönliche Definition von Kundennähe?“

Guido Sandkötter: „Ist sicherlich eine interessante Frage, aber tatsächlich ist es so, dass ich vom ersten Tag, wo ich hier war, Vorgesetzte hatte, die das eigentlich beigebracht haben. Wir waren immer vertriebsorientiert, das heißt es war immer der Wunsch der KTR, sehr nah beim Kunden zu sein, das Problem beim Kunden aufzunehmen, zu überlegen, wie kann KTR das Problem lösen? Diese Präsenz, diese Nähe, kann man natürlich nur dann schaffen, wenn man also einen eigenen Außendienst hat. Die sind dann vor Ort, und das auch zwischenzeitlich weltweit, also in den vielen Jahren, die ich hier tätig bin, haben wir in vielen Ländern Töchter gegründet, also über 20 haben wir in der Welt. Wir haben immer die Kundennähe gesucht, das Problem vor Ort aufzunehmen und dann zurückzuziehen, überlegen, wie kann man für den Kunden eine optimale Lösung ausbauen oder aufbauen und dann letztendlich das wieder vorzustellen. Das haben wir dann natürlich über die Jahrzehnte weiterentwickelt. Wir haben heute zu jedem Produkt einen Produktmanager, wir haben die Branchen ausgebaut, also die Kundennähe vor Ort ist uns sehr wichtig.“

Julia Ures: „Wie wichtig ist eigentlich bei einem Unternehmen, was in einem technischen Umfeld tätig ist, so diese menschliche Nähe?“
Guido Sandkötter: „Die ist absolut wichtig. Das war ja auch der Grund, dass ich zwei Jahre selber in den Außendienst mitgegangen bin, um diese Nähe auch zu spüren, dass das wichtig ist, und dass wir dadurch auch das Zeil bei KTR haben; ich sag mal viele Marktbegleiter haben teilweise am Außendienst reduziert, auch vielleicht in dieser Zeit mit Kurzarbeit. Die KTR hat sich das anders überlegt. Wir haben gesagt, wir brauchen weiter die Manpower vor Ort. Das geht natürlich bei Corona nicht vor Ort, sondern wir haben dann natürlich per Video, per Telefon die Präsenz letztendlich versucht irgendwo trotzdem weiter aufzubauen. Und das ist uns auch ganz gut gelungen.“

Julia Ures: „Herr Stavermann, Herr Sandkötter hat es eben schon angesprochen. Wir sind noch mittendrein in Corona und vieles an Kundennähe läuft da über digitale Möglichkeiten. Können Sie uns da so ein paar Beispiele nennen, was KTR da in den vergangenen Monaten umgesetzt hat und vielleicht auch neu auf den Weg gebracht hat?“

Björn Stavermann: „Ja, also Corona hat uns natürlich an vielen Stellen ein bisschen unter Druck gesetzt, muss man sagen. Wir waren digital immer schon gut aufgestellt, aber gewisse Kanäle haben wir vorher nicht bespielt und genau das, was Guido auch sagt, dass die Nähe zum Kunden einfach immens wichtig ist für uns und da ist zum Beispiel eine Messe ein Instrument, um nah am Kunden zu sein. Wir waren oder wir sind ein sehr messeafines Unternehmen, weil wir der Meinung sind, dass das eine gute Gelegenheit ist, um sein gesamtes Portfolio am Markt zu zeigen.
Und wenn wir jetzt hier in diesen Räumlichkeiten sitzen, in unserem Showroom sozusagen, würde ich dieses Thema auch mal aufgreifen. Das ist mit Sicherheit in den letzten Monaten entstanden. Wir haben nämlich gesagt: 2020, es gibt keine Messen mehr, 2021 das erste Halbjahr ist auch schonmal alles abgesagt, was im zweiten Halbjahr passiert weiß keiner. Wir brauchen also eine digitale Möglichkeit, das was wir auf der Messe gemacht haben, auch dem Kunden zu Corona-Zeiten zur Verfügung zu stellen. Deswegen haben wir hier einen Showroom aufgebaut, der physisch begehbar ist, deswegen sind wir hier, der aber auch komplett digitalisiert wurde. Also, ich kann virtuell über diesen Stand laufen, genauso wie ich über Google Maps durch San Francisco laufen kann, kann ich auch hier über diesen Stand laufen, kann die verschiedenen Produkte ansteuern und über Touchpoints Informationen auswählen und ich kann mich digital auch mit unseren Kollegen versetzen, und hab dann einigermaßen das Gefühl, ich geh wirklich über den Messestand mit einem Kollegen, der mich auch nochmal beraten kann.
Aber das ist nur ein Beispiel. Wir haben Webinare im letzten Jahr entwickelt, wir haben unsere Social Media Aktivitäten auf verschiedensten Kanälen hochgefahren, da hat sich mit Sicherheit viel bei uns getan. Der Podcast –

Julia Ures: „Dieses Format ist neu.“

Björn Stavermann: „Der Podcast, genau, ist neu. Wir haben schon früher viel auf digital gesetzt, aber mit Sicherheit durch Corona nochmal mehr Schwung da rein bekommen.“

Julia Ures: „Jetzt haben Sie neugierig gemacht auf den digitalen Messestand. Wo findet man den, wer sich das jetzt mal anschauen möchte?“

Björn Stavermann: „Also den findet man natürlich im Netz. Wir haben eine eigene Seite geschaffen, wo wir viele neue Themen zeigen, ktr-event.com. Auf dieser Seite kann ich sowohl den virtuellen Messestand sehen, ich kann die Podcast-Folgen mir anschauen, ich kann sehen, welche Webinare wir anbieten, einen Terminkalender, kann mich dort direkt anmelden. Also, für unsere digitalen Themen haben wir diese Insellösung geschaffen, weil wir sagen ktr.com, unsere Hauptdomain, soll vorrangig natürlich für Produkte sein, dafür dass der Kunde auch sofort das findet, was er in erster Linie braucht, und das sind Produkte und Informationen und im zweiten Zuge über die ktr-events.com Seite naja dann solche schönen Sachen wie diesen virtuellen Messestand.“

Julia Ures: „Wir laden Sie herzliche ein, klicken Sie mal rein und schauen Sie sich an, was dieser digitale Messestand so alles kann.
Sie schicken uns fleißig Fragen an socialmedia@ktr.com , Fragen nämlich für dieses Format, für In Sight KTR. Und so hat uns auch diese Frage an Herrn Sandkötter erreicht: Trotz aller Digitalisuerung, über die wir jetzt schon ausführlich gesprochen haben, Kundennähe impliziert eine persönliche und auch eine örtliche Komponente, also normalerweise, dass man sich persönlich auch begegnen kann. Herr Sandkötter, Wie können Sie Kundennähe im Alltag sicherstellen in diesen Zeiten, wenn keine Kundenbesuche möglich sind?“

Guido Sandkötter: „Das ist natürlich grundsätzlich erstmal schwierig, die Präsenz nicht zu realisieren. Jetzt gabs natürlich in der Corona-Zeit noch eine ganze Zeit, gerade die Kunden, die wir in Norddeutschland haben, die waren da bei diesem Thema noch deutlich offener, Richtung Süddeutschland war es schon deutlich komplizierter, deutlich größere Firmen, die deutlich da klar gesagt haben, es gibt keinen Außendienstbesuch im Einkauf. Die Kurzarbeit kam noch dazu, das heißt auch viele Mitarbeiter unserer Kunden waren auch vor Ort nicht erreichbar. Trotzdem haben wir überlegt als KTR: ‚Wie können wir den Kunden erreichen?‘
Wir haben letztendlich, wie ansonsten ein Besuch geplant ist, unsere Außendienstler Teams als Medium genutzt, das heißt die machen also virtuelle Besprechungen mit dem Kunden, im Einkauf, in der Technik. Das konnten wir realisieren, also so wie ein Besuch vor Ort.
Das nächste war natürlich hilfreich, dass wir hier den Messenstand haben, auch da konnten unsere Außendienstler den Kunden dementsprechend erreichen, einladen, hier die Besuche dann durchführen. Natürlich werden da nicht nur unsere Neuheiten, unsere Exponate vorgestellt, sondern man redet auch über die Probleme, die da sind.
Was wir auch sehen konnten, waren, dass also viele Projekte bei unserem Kunden weitergeführt wurden und auch diese Projekte konnten wir weiterführen. Das Gute an dieser Geschichte ist, dass wir das häufig eben bei diesen Teams-Besprechungen realisieren konnten, dass wir, wenn sonst nur der Außendienst vor Ort war, dass wir jetzt in der Lage waren zu solchen Besprechungen viele weitere Mitarbeiter, ob die aus der Logistik waren, aus dem Vertriebsinnendienst, aus der Technik, unsere Geschäftsleitung, wir konnten diese Kollegen alle zu diesen Besprechungen mit dazu bekommen, was ja ansonsten, wenn der Außendienst alleine unterwegs ist, nicht machbar ist. Das heißt wir konnten auch viele Projekte viel schneller nach vorne bringen.
Deshalb grübelt man natürlich auch über die Zukunft nach. Die KTR wird sicherlich auch weiter mit der Präsenz vor Ort sein, aber ich glaube- ich nennen das so diese hybride Besprechung, die zukünftig möglich ist, darüber grübeln wir, was müssen wir alles dafür tun, was müssen wir an Instrumenten haben, denn in der Regel müssen wir uns natürlich darauf einstellen, welches Medium hat der Kunde und da sieht man ja Teams, Zoom, Skype, also ganz viele Möglichkeiten und wir beschäftigen uns tatsächlich auch schon damit wie kann man Bild-in-Bild in so einer Besprechung realisieren. Ich hab da vor Kurzem noch was zu gesehen und mit solchen Sachen werden wir sicherlich die Zukunft gestalten können, jetzt und auch in der Zukunft.“

Julia Ures: „Eben haben Sie mit so einem Halbsatz was Spannendes gesagt, da haben Sie gesagt es geht auch häufig darum, mitzubekommen, was sind so die Sorgen und Probleme der Kundinnen und Kunden. Digitale Meetings, digitale Besprechungen sind ja häufig sehr zielstrebig, also dieses dass man mal auf ein anderes Thema so zufällig kommt, dafür gibt es häufig nicht so den Raum. Wie haben Sie das so. also da sind wir beim Stichwort zuhören, einfach vielleicht auch mal Dinge aufschnappen, die so am Rande passieren. Haben Sie da einen Tipp, wie man das in den Alltag einplanen kann vielleicht sogar?“
Guido Sandkötter: „Ja, also man muss sich sicherlich damit beschäftigen und sich auch die Zeit dafür nehmen, dass nicht nur einfach die Zeitschiene Projektgespräch, sondern eben auch eine Vor- und eine Nachbereitung, dass auch ein paar persönliche Worte da entsprechend rüberkommen können. Wir hatten dazu auch eine Schulung dann während der Corona- Zeit vorgenommen für den Außendienst, damit wir auch darauf geschult sind, denn klar, alle waren darauf geschult letztendlich vor Ort zu sein, aber keiner war darauf geschult letztendlich per Video letztendlich so eine Besprechung zu realisieren und das gehört genauso wie man letztendlich den Außendienst oder die Technik zu einer Schulung zu einer Messe schickt, ne Messeschulung, muss man sich auch mit solchen virtuellen Themen beschäftigen und das wird sicherlich in der Zukunft noch weiter ausgebaut.“

Julia Ures: „Ja und wir alle kennen solche Situationen wo die wirklich wichtigen Dinge eher so am Rande, vielleicht außerhalb des eigentlichen Gesprächs passieren.
Herr Stavermann, die nächst Frage geht wieder an Sie. Aktuell ist das klar, Sie haben auch weniger direkten Kontakt zu den Kunden. Das Marketing ist innerhalb von Unternehmen generell so eine kommunikative Schnittstelle, das ist so die ureigene Aufgabe von Marketing. Wie schafft es das KTR-Marketing den Kunden in dieser Zeit besonders nah zu sein und für konkrete Unterstützung anderer Abteilungen zu sorgen?“

Björn Stavermann: „Also wir sind gut vernetzt innerhalb der Firma und das ist immer schon ein Aushängeschild und ein Prädikat der KTR gewesen, deswegen arbeite ich hier auch so gerne. Das Miteinander wird einfach hochgehängt und wir arbeiten natürlich sehr eng mit dem Vertrieb zusammen, wir arbeiten sehr eng mit der Technik zusammen, wir arbeiten aber auch mit allen anderen Bereichen sehr eng zusammen. Wenn ich mal vorhin unsere Social-Media-Kanäle angesprochen habe, haben wir auch zwei Kanäle, Instagram und Facebook zum Beispiel, die ich eigentlich eher in den Bereich Recruiting nehmen, äh bringen möchte, also das heißt wir arbeiten natürlich auch mit unserer Personalabteilung sehr eng zusammen. Diese gute Vernetzung sorgt schonmal dafür, dass A wir Informationen sammeln können oder erfahren können, die wir wieder nutzen können für unsere Kommunikationsmaßnahmen, aber auch wir sammeln ja Informationen, die die anderen Abteilungen nutzen können. Also durch diese gute Vernetzung, die aber auch insgesamt für die KTR gilt, ist dieser Austausch einfach sehr gut.
Wir vom Marketing haben vielleicht nicht den ganz direkten Draht zum Kunden, aber wir haben natürlich gewisse Tools im Einsatz, über die wir auch Informationen sammeln. Also jetzt so ein Webinar zum Beispiel. Wenn da so eine Schulung angeboten wird, und eine Schulung durchgeführt wird, kommen Fragen auf und diese Frage kann man natürlich auch wieder nutzen um zu sagen, ok das ist vielleicht wichtig für unsere Kunden, diese Informationen müssen wir woanders zur Verfügung stellen.
Oder wir bieten einen Live-Chat auf der Website an. Auch hier wird kommuniziert über diesen Live-Chat, übrigens kein Chat Bot, sowas gibt es ja auch häufig. Wir als KTR haben uns dazu entschieden, hier wirklich Personen hinter stehen zu haben, die nicht Standard-Floskeln raushauen, sondern dass der Kunde auch das Gefühl hat, er hat diesen persönlichen Kontakt. Also wir haben ja vorhin gesagt persönlicher Kontakt ist schwierig, aber der persönliche Kontakt ist noch da über gewisse Kanäle, aber physisch halt nicht. Deswegen bietet uns auch dieser Live-Chat die Möglichkeit, immer nachzujustieren, weil wir müssen einfach wissen, wo drückt denn der Schuh, wo können wir nachbessern und nachjustieren, weil ich meine heutzutage – und das ist nicht Corona geschuldet – die Zeit hat sich geändert, das Kaufverhalten hat sich verändert. Die Kunden erwarten heutzutage mehr von Firmen, und deswegen nutzen wir natürlich auch diese Möglichkeiten, da wo es geht dem Kunden zuzuhören und dann nachzujustieren und Informationen, die wir sammeln natürlich auch mit den Kollegen zu teilen, sodass auch jeder bei KTR davon profitiert.“

Julia Ures: „Herr Sandkötter, die nächste Frage dreht sich um das Thema Messen. Wir sind vorhin schon so auf dieses Thema so am Rande zu sprechen gekommen. Messen spielen häufig im Zusammenhang mit Kundennähe eine ganz, ganz große Rolle. Ganz viel an Kundenkontakt passiert auf Messen. Aktuell haben wir keine Messen und es ist auch nicht in Sicht, wie sich das Ganze mal wieder entwickeln wird, das heißt wann das Messegeschehen mal wieder in Gang kommt. Welche Rolle, glauben Sie, werden Messen in Zukunft spielen, wird es die wieder geben?“

Guido Sandkötter: „Also da glaube ich aber ganz fest dran, weil die Messen, die sicherlich so allgemein waren und kein richtiges Thema hatten, die waren eh schon auch in der Vergangenheit sehr schwierig, aber die KTR hat eigentlich schon seit längerem immer das Thema der Fachmessen und da gibt es wie gesagt weltweit sehr viele führende Fachmessen, ob das die bauma in München ist, ob’s die ACHEMA in Frankfurt ist, eine Marine-Messe in Hamburg, also es gibt sehr viele Fachmessen, wo also die gesamte Kundschaft zu einem Termin kommt und deswegen sind die natürlich auch so wichtig, weil wir – das sind alles Branchen, die für uns sehr wichtig sind und da kommen wir natürlich auch sehr intensiv mit dem Kunden zusammen. Das Entscheidende aber auch da ist, wir können mit den Kunden dann darüber reden, wie die sich die Zukunft vorstellen, wie wird sich die Branche entwickeln und das geht natürlich bei so einer allgemeinen Messe wie die HANNOVER MESSE sehr schwierig, auch da gibt es sicherlich Sachen, die funktionieren, aber die großen Fachmessen, die internationalen, das ist sicherlich das, was die KTR an dieser Stelle auch in Zukunft ausbauen wird.“

Julia Ures: „Und Sie gehen davon aus, dass die Messen wiederkommen werden.“

Guido Sandkötter: „Ja, also wann genau wissen wir natürlich auch nicht, deswegen haben wir das erste Halbjahr in 2021 ja gestrichen, aber wir sind sehr optimistisch. Es sind zwei große Messen für das kommende Jahr 2022, also es wäre dieses Jahr in Frankfurt die ACHEMA gewesen, die ist schon verschoben und wir haben nächstes Jahr auch dann die bauma und da sind wir eigentlich alle sicher, dass wir bis dahin mit dem Thema Corona hoffentlich zum großen Teil durch sind und weltweit einfach die Besucher wieder kommen können, unsere Kunden und wir uns dort mit denen austauschen können.“
Julia Ures: „Herr Stavermann, Sie haben schon angesprochen, es gibt unterschiedliche Medienkanäle. Die nächste Frage, die uns erreicht hat, geht tatsächlich genau um diesen Marketing-Mix und um diesen Channel-Mix. Kundennähe lässt sich über unterschiedliche Medienkanäle erzielen, vielleicht können wir das nochmal kurz zusammenfassen: Welche Formate, welche Platzierungen, also welche Medien nutzen Sie? Wo findet der Kunde bei Ihnen Inhalte und vor allem, wie behalten Sie selbst den Überblick und entscheiden auch was spielen wir jetzt aus bei Instagram, was bei Facebook, was landet bei LinkedIn, Youtube, etc., auf der Website?“

Björn Stavermann: „Also das war eine gute Vorlage, da waren ja jetzt schon einige Sachen dabei, was sie jetzt aufgezählt haben. Ja, wir haben natürlich zahlreiche Kanäle, aber unser Herzstück in diesem ganzen Channel-Mix, wie Sie es genannt haben, ist natürlich unsere Webseite. Also das ist so der Ankerpunkt. Alles spielt darauf ab, dass wir den Kunden auf unsere Webseite bringen, denn dort findet er alle Informationen. Die Webseite ist so aufgebaut, dass wir denken, dass der Besucher auch nicht lange suchen muss, sondern direkt zum Produkt kommt, verschiedene Einstiegsmöglichkeiten haben, wir haben zum Beispiel Online-Auslegungstools, damit er auch, wenn er noch nicht genau weiß, welches Produkt zu ihm passt, auch online ohne Hilfe schon herausfindet, welches Produkt zu ihm passt.
Da herum gestaffelt sind natürlich jetzt verschiedene Kanäle. Wenn wir jetzt ein Neuprodukt haben wie die EVOLASTIC®, die ist ja seit Kurzem auf dem Markt, dann überlegen wir natürlich, und mit wir meine ich jetzt in erster Linie das Team, was bei uns im Marketing sitzt, was können wir machen, wo macht es vielleicht Sinn, Informationen zu spielen, stimmen uns da dann wieder mit dem Vertrieb ab, da ist dann wieder die Vernetzung, und überlegen dann; also dann ist LinkedIn natürlich ein Medium um wirklich breit zu streuen und dann gibt es Webinare, die wir anbieten, es gibt aber immer noch die alteingesessenen digitalen Medien wie Kundennewsletter und ein Kundenmailing, also ein Direktmailing um Kunden anzusprechen und es gibt auch noch die Fachpresse. Auch da hat es sich ja ein bisschen verändert. Wir haben über Messe gesprochen, aber die Fachpresse hat sich etwas verändert, aber wir überlegen dann halt im Team, welche Information passt an welcher Stelle und auch zeitlich bedingt, um so eine Markteinführung dann zu begleiten, aber immer mit dem Ziel, die Kunden auf die Webseite zu bringen, weil dort ist alles gebündelt und dort steht alles für den Kunden mundgerecht aufbereitet – hoffentlich – zur Verfügung.“

Julia Ures: „Wir sind ein kompaktes Format, In Sight KTR hat jeweils um die 20 Minuten. Wir liegen jetzt bei ungefähr dieser Marke und deswegen haben wir noch Raum für eine kurze Antwort auf die letzte Frage. Eine Frage, die ich einfach an Sie beide weitergeben möchte, vielleicht Herr Stavermann, Sie zuerst. Die Chatfunktion, die Sie auch angesprochen haben, die Sie einsetzen, in diesem Zusammenhang kann man die Frage stellen, wie sollen Kunden in Zukunft betreut werden. Wird das Internet das persönliche Gespräch ersetzen?“

Björn Stavermann: „Das glaube ich nicht. Also, ich schätze das geht uns allen so, ich sehne den Tag herbei, an dem ich dann mein Headset in die Ecke schmeißen kann und erstmal mit den Kollegen einen Kaffee persönlich trinke. Wir sind ja alle im Home-Office im Moment. Da wird es irgendwo eine Balance geben, also es wird, das was Guido gesagt hat, dass es jetzt einfacher ist, virtuell auch die Geschäftsleitung dazu zu kriegen, ist natürlich in physischen Terminen dann etwas schwieriger. Deswegen wird es immer Termine geben, die virtuell stattfinden, auch in Zukunft, aber ich glaube, ein Großteil wird auch wieder dahin zurückkehren, dass es wieder persönliche Gesprächstermine gibt, weil einfach der Bedarf da ist und wir doch lieber in geselliger Runde sind als allein vor dem Rechner zu sitzen.“

Julia Ures: „Herr Sandkötter, jetzt habe ich eben gesagt, kompakte Antwort, wir sind bei um die 20 Minuten. Sehen Sie das ähnlich?“

Guido Sandkötter: „Ja, das sehe ich absolut. Es ist immer das was dazugekommen ist, und es ist ja eben sehr viel in 2020 dazugekommen, und es ist eine Ergänzung, also der Live-Chat ist einfach, dass der Kunde relativ schnell Antworten – Fragen stellen kann und dann relativ schnell Antworten, wir haben da ein Team von Kaufleuten und Technikern im Hintergrund, also ich bin sicher, dass viele neue Kanäle dort, die sich in 2020 etabliert haben, in der Zukunft weiter ausgebaut werden, also das wird für den Vertrieb, ich sag mal spannende Jahre.“

Julia Ures: „Guido Sandkötter und Björn Stavermann, vielen herzlichen Dank, dass Sie heute Rede und Antwort gestanden haben. Vielen herzlichen Dank an Sie für Ihr Interesse, fürs Einsenden Ihrer Fragen und Ihrer Themenvorschläge. Wir möchten Sie herzlich einladen, das auch weiterhin zu tun, schicken Sie uns gerne einfach eine kleine, kurze, einfache Mail an socialmedia@ktr.com und empfehlen Sie gerne unseren Pod- und Videocast weiter, den Sie abrufen können auf Youtube, auf der Website und natürlich auch als Podcast überall da, wo es Podcasts gibt. Wir sehen uns in Folge 6 wieder oder wir hören uns auch gerne als Podcast in Folge 6 wieder, dann zu einem anderen Thema und ich möchte Sie bitten bleiben Sie gesund, bis zum nächsten Mal.“