Mission: Speed

1.500 PS, 1.600 Nm, von 0 auf 100 in 2,4 Sekunden. Von 0 auf 300 km/h in gut 13 Sekunden. Von 0 auf 400 km/h und wieder zurück auf 0 in knapp 42 Sekunden. Der Bugatti Chiron ist ein Auto gewordener Superlativ, der leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste, exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt, limitiert auf 500 Fahrzeuge. Basispreis: 2,5 Millionen Euro. Netto.

Im Inneren des Supersportwagens bringt auch eine Kleinigkeit aus dem Hause KTR den Chiron auf Touren: Der 8 Liter W16-Motor hat vier Turbolader, die zweistufig geschaltet sind. Im unteren Drehzahlbereich arbeitet der Motor zunächst mit zwei Ladern, eine im Abgasstrom geschlossene Klappe verhindert die Arbeitsaufnahme der beiden anderen. Ab 3.800 Umdrehungen pro Minute schalten zwei elektronisch gesteuerte Abgasregelklappen die Turbolader drei und vier dazu. Eine Sonderkonstruktion der KTR-Metallbalgkupplung vom Typ TOOLFLEX überträgt dabei das Drehmoment zwischen E-Stellmotor und Klappen, die Abgastemperaturen von bis zu 1.000° C ausgesetzt sind. Noch bevor die beiden Turbolader an ihre Leistungsgrenzen fahren, schalten die anfangs ruhenden zu. Jedoch nicht gleichzeitig, sondern phasenverzögert, um den Übergang zu „verschleifen“, damit der Fahrer ja nichts davon merkt. Der ist ohnehin mit dem beschäftigt, was den Bugatti Chiron in der Tiefe seines Herzens ausmacht: Keine Zahlen, sondern Speed. Und Speed. Und nochmal Speed.

Gutes Gemüse

PMC Harvesters Ltd entwickelt, produziert und vertreibt seit 1970 im ostenglischen Fakenham selbstfahrende Kartoffel-, Erbsen-, Ackerbohnen- und Grüne Bohnen- sowie Soja-Erntemaschinen. Das neueste Modell ist der „Pea and Broad Bean Harvester 1189“, einsetzbar für die Ernte von grünen Erbsen sowie Borlotti-, Flageolet- und Saubohnen.

Die Maschine verfügt über eine Vierradlenkung für leichtere Manövrierfähigkeit und schonende Bodenbearbeitung, ein Dreschsystem mit fünf Rotoren sowie eine CLAAS Komfortkabine VISTA CAB. Ihr Ernteertrag liegt bei rund 8,5 Millionen Erbsenpaketen über einen Zeitraum von sechs Wochen.

Zwischen dem Scania-Sechszylinder-Dieselmotor DC13 (Leistung: 330 Kilowatt) und dem Verteilergetriebe ist eine KTR-Bogenzahnkupplung vom Typ BoWex-ELASTIC HE verbaut: Damit die Erntemaschine möglichst vielfältig einsetzbar ist, betreibt das Getriebe die Hydraulikpumpen für die hydrostatischen Antriebe, die der PMC 1189 ihre variable Drehzahlmobilität geben. Die hochelastische Flanschkupplung ist dabei exakt auf die unterschiedlichsten Einsatzbedingungen der Maschine ausgelegt, überträgt Nenndrehmomente bis 4.000 Nm, gleicht den Versatz im Antriebssystem aus und schützt zudem vor Vibrationen.

Welche Hülsenfrucht dabei „unters Messer kommt“ ist der BoWex erst einmal egal, sie will vor allem eines: Kraft übertragen und damit dazu beitragen, dass Bohne wie Erbse ihre Reise von den Feldern in die Küchen dieser Welt sicher und zügig antreten.

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Versenden ohne Verschwenden

Im Online-Handel wird jede Menge Luft und Füllmaterial transportiert, weil die Versender eine begrenzte Anzahl an Verpackungsgrößen nutzen. Eine Ausnahme machen all jene Unternehmen, die das Verpackungssystem CVP-500 von Neopost Technologies B.V. einsetzen.

Die Hightech-Maschine vermisst zunächst die zu verpackende Ware mit einem 3D-Scanner. Dann faltet sie vollautomatisch und in wenigen Arbeitsschritten einen exakt passenden Karton aus Wellpappe um das Gut herum, verschließt ihn, bringt das Versandetikett auf – und fertig ist die maßgeschneiderte Versandverpackung. Die CVP-500 kann auch mehrere Artikel in einer Box verpacken. Eine weitere Besonderheit. Die Größe und Menge der einzelnen Produkte ist dabei flexibel. Alle sieben Sekunden entsteht so ein individuelles Paket in optimaler Größe.

In den Achsen der CVP-500, die das Wellpappmaterial fördern, schneiden, falzen und verschließen, sind spielfreie Servokupplungen der Baureihen ROTEX GS Standard und ROTEX GS Compact in verschiedenen Varianten, Baugrößen, Materialien und Shore-Härten installiert. Sie sorgen für zuverlässiges und präzises Positionieren – und leisten damit einen Beitrag zur idealen Transportverpackung.

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Die größte Kupfermine der Welt

Die Escondida in der chilenischen Atacama-Wüste ist mit einer Fläche von etwa 25 mal 25 Kilometern die größte Kupfermine der Welt und produziert etwa fünf Prozent des weltweiten Kupferangebots. Dahinter steht mit BHP Billiton Limited einer der drei größten Rohstoffproduzenten der Welt. 2016 hat der Konzern für 4,2 Milliarden Dollar eine neue Aufbereitung fertiggestellt. Hier wird das Gestein zerkleinert und über mehrere physikalische und chemische Schritte zu reinem Kupfer weiterverarbeitet.

Am Rand der 650 Meter tiefen Mine steht die neue Anlage, in der das mit wohnhausgroßen Lastwagen angelieferte Gestein zunächst mit einer Brecheranlage in Kies zerkleinert wird, den Förderbänder dann als Schüttgut zu einer Mühle transportieren. Die 450 kW Motorleistung des Brechers überträgt eine mehr als 500 Kilogramm schwere KTR-Stahllamellenkupplung mit langem Zwischenstück, mechanischen Spannelementen und motorseitiger Überlastkupplung mit einem eingestellten Drehmoment von 25.000 Newtonmeter - damit festgeklemmte Gesteinsbrocken nicht den Motor zerstören.

Die größte Membranbiologieanlage der Schweiz

Gut versteckt im Berginnern beim Dorfausgang von Zermatt reinigt die Abwasserreinigungsanlage (ARA) sämtliche Abwässer des berühmten Bergdorfs. Im Jahr 2013 wurde die ursprüngliche Belebtschlammanlage in eine Membranbiologieanlage umgebaut. Die neue Technologie zeichnet sich durch die hervorragende Qualität des gereinigten Abwassers aus, das keinerlei Feststoffe mehr enthält.

In der Membranfiltration übernimmt eine Börger Permeat-Förderpumpe vom Typ Classic EL 1150 die Filtration des Wassers und die Reinigung der Membranen. Die Drehkolbenpumpe ist in einem klimatisierten Bergstollen auf 1.800 Metern über dem Meeresspiegel installiert. Aufgrund des höhenbedingten Luftdrucks und dem daraus bedingten frühem Aufkommen von Kavitation wurde für diesen Einsatz eine große Pumpe mit niedrigen Drehzahlen ausgewählt.  Angetrieben wird die Pumpe von einem Stirnradgetriebemotor mit einer Leistung von 22 kW. Die Verbindung zwischen Motor und Pumpe stellt eine ROTEX-Kupplung mit Taper Klemmbuchse her. Die Wellenkupplung hat kleine Baumaße, ein geringes Gewicht und gewährleistet die drehschwingungsdämpfende Kraftübertragung.

Hoch hinaus. Sicher hinunter.

Der City Skyliner des niederländischen Karussell-Hersteller Mondial ist mit 81 Metern die höchste mobile Aussichtsplattform der Welt. Die schlanke Touristenattraktion hebt bis zu 60 Personen auf bis zu 72 Meter Höhe.

Die drehbare 360°-Kabine des City Skyliners wird mittels Seilwinde mit 1,5 Meter pro Sekunde nach oben gezogen. Dabei sorgt eine Bolzenkupplung vom Typ REVOLEX® KX-D für die Drehmomentübertragung vom Planetengetriebe zur Seilwinde und gleicht dabei Wellenversatz, Schwingungen und Antriebsstöße aller Art aus. Die Kupplung besteht aus zwei baugleichen Naben mit Bolzen und Taschenbohrungen auf dem äußeren Nabenkreis. Die Drehmomentübertragung erfolgt über Stahlbolzen mit konischen Elastomerringen.

Die Seilwinde selbst wird von zwei passiven Hydraulikbremsen der Bauart KTR-STOP® S-xx-F im Zaum gehalten. Durch die Schwimmsattelbauform bleibt die Bremsscheibe axialkraftfrei. Das schließt Schädigungen des Triebstrangs – z. B. durch Fehleinstellungen oder Installationsungenauigkeiten – von vornherein aus.  Auch Schmutz, Regen und andere Wetterunfreundlichkeiten können den Bremsen nichts anhaben, denn die Bremsen sind komplett gekapselt und besitzen integrierte Schmutzabstreifer. Damit verrichten sie selbst unter widrigsten Umweltbedingungen zuverlässig ihren Dienst. Und das besonders lange: Die großen Belagflächen sind Verschleißarm und können nahezu vollständig abgerieben werden. Für die Besucher des City Skyliners bedeutet das: sicheres Bremsen bei Wind und Wetter. Für den Schausteller: wenig Wartungsaufwand und niedrige Betriebskosten.

Dreifachspitze

Am 21. Dezember 2017 hat die neue Seilbahn Zugspitze auf Deutschlands höchstem Gipfel ihren Betrieb aufgenommen. Mit gleich drei Weltrekorden im Gepäck.

Zwei bodentief verglaste Großraumkabinen befördern bis zu 580 Personen pro Stunde auf den Gipfel. Die Kabinen verkehren im Pendelbetrieb und werden auf jeweils zwei Tragseilen bewegt. Jedes der vier Tragseile ist 4,6 km lang, hat einen Durchmesser von 72 mm und wiegt 153 Tonnen. Während der rund 10-minütigen Fahrt passieren die Besucher die mit 127 Metern weltweit höchste Stahlbaustütze für Pendelbahnen, überwinden den weltweit größten Höhenunterschied von 1.945 Metern in einer Sektion sowie das weltweit längste freie Spannfeld mit 3.213 Metern.

1.800 kW-Doppelantrieb in der Talstation

Angetrieben werden die Kabinen in der neuen Talstation über einen Doppelantrieb mit einer Nennleistung von 1.800 kW. Die Antriebe arbeiten simultan und übertragen jeweils die Hälfte der benötigten Gesamtleistung auf eine doppelrillige Antriebsscheibe, die über ein Zugseil mit der Kabine verbunden ist. Es sind stets beide Antriebe im Eingriff, um eine sichere Fahrweise mit definierten Reibwerten zu gewährleisten. Im Normalbetrieb ist die Treibfähigkeit nur über beide Antriebsscheiben gewährleistet. Jede Antriebsscheibe ist mit einer Betriebs- und einer Sicherheitsbremse ausgestattet, die jeweils auf getrennte, angeflanschte Bremsscheiben wirken.

Zwei Konzepte für den Notbetrieb

Sollten Motor oder Getriebe an einem der beiden Hauptantriebe ausfallen, ist es möglich, mit nur einem Antriebsstrang einen Betrieb der Seilbahn mit reduzierter Nutzlast aufrecht zu erhalten. Wenn beide Antriebsstränge nicht zur Verfügung stehen, werden die Fahrzeuge mit elektrohydraulischen Notantrieben in die Stationen gebracht. Hierfür werden zunächst die Hauptantriebe mit einer Schaltkupplung abgekoppelt. Die Notantriebe auf der gegenüberliegenden Seite der Seilscheibe werden dann eingekuppelt und übernehmen den Antrieb. Auch in diesem Fall müssen wieder beide Antriebe und beide Seilscheiben aktiv sein, um die nötige Treibfähigkeit zu gewährleisten. Für die Energieversorgung der Notantriebe gibt es aus Sicherheitsgründen wiederum zwei Konzepte – über das Netz oder über eine Netzersatzanlage mit zwei Aggregaten.

Auslegung und Auswahl der Kupplungen

Die beiden Stirnradgetriebe wurden von SEW-EURODRIVE gefertigt, jedes mit einem Nennmoment von 240.000 Nm. Für die Projektierung zeichnete die Alfred Imhof AG verantwortlich, die Schweizer Landesgesellschaft von SEW.

Im Hauptantrieb kommt zwischen Motor und Getriebe eine ROTEX-Kupplung zum Einsatz, die für Nenndrehmomente bis 19.200 Nm und eine Betriebsdrehzahl von 1.495 min-1 ausgelegt ist. Eine Schwungscheibe mit einem Durchmesser von 900 mm und einer Dicke von 235 mm erhöht die Laufruhe im Antriebssystem und damit aus Passagiersicht den Fahrkomfort. Insgesamt bringt diese Kupplung ein durchaus erwünschtes Gewicht von 1,3 Tonnen auf die Waage.

Die Verbindung zwischen Getriebe und Seilscheibe übernimmt eine drehelastische, durchschlagsichere Bolzenkupplung aus dem REVOLEX-Programm. Konische Stahlbolzen mit Elastomerringen gewährleisten die Drehmomentübertragung zwischen den beiden Nabenhälften. Dabei werden sowohl Verlagerungsfehler ausgeglichen als auch ein sanfter Anlauf des Antriebs und somit der Kabine erreicht. Im Wartungsfall ist die Demontage der Elastomerringe samt Bolzen im eingebauten Zustand möglich. Die Bolzenkupplung überträgt Nennmomente bis 300.000 Nm bei einer Betriebsdrehzahl von 59,3 min-1 und erreicht einen Außendurchmesser von 1,20 Metern und ein Gewicht von 3,6 Tonnen. Da beim Notbetrieb der Hauptantriebsstrang abgekoppelt wird und der Hilfsantrieb eingreift, ist sie schaltbar ausgeführt.

Die Kupplungen auf der anderen Seite der Seilscheibe, die den Hilfsantrieb mit dem Gesamtantrieb verbinden, sind ebenfalls schaltbar ausgeführt. Diese elektrohydraulischen Antriebe werden nur dann eingeschaltet, wenn die Hauptantriebe ausfallen und die Kabinen kontrolliert in die Stationen gefahren werden sollen. Hier ist im Unterschied zum Hauptantrieb keine Elastizität beim Anfahren des Antriebs als Komfortmerkmal erforderlich – schon deshalb, weil die Hydraulik schon für diese Elastizität sorgt. Aus diesem Grund ist in diesem Antriebsstrang eine doppelkardanische Ganzstahlzahnkupplung vom Typ GEARex verbaut. Die Naben mit ballig geformter Verzahnung übertragen Nennmomente bis 300.000 Nm formschlüssig und gleichen dabei axiale, radiale und winkelige Wellenverlagerungen aus. Auch diese Kupplungsbauart ist sehr kompakt und einfach zu montieren, da sie axial steckbar ist. Im Hilfsantrieb der Zugspitzbahn arbeitet sie mit einer geringen Betriebsdrehzahl von maximal 8,4 min-1.

Elektrische isolierende Kupplungen

Zu den Besonderheiten der beiden drehelastischen Kupplungen im Hauptantrieb der Seilbahn Zugspitze gehört die elektrisch isolierende Bauweise. Hier werden Sonder-Elastomere verwendet, die einen Stromdurchgang verhindern. Denn es ist nicht auszuschließen, dass sich Kriechströme negativ auf die Lebensdauer der Antriebskomponenten auswirken. Bei Seilbahnantrieben gibt es aber auch noch andere Gründe für die elektrische Isolierung: In die Zugseile werden berührungslos Signale eingekoppelt, die der Kommunikation mit der Kabine dienen. Außerdem kann man anhand des stromführenden Seils Unregelmäßigkeiten in der Seilführung erkennen. Sobald sich das Zugseil nicht mehr am vorgesehenen Ort befindet, wird es unumgänglich geerdete Komponenten wie das Tragseil oder den Boden berühren. Das lässt sich wiederum messtechnisch erfassen. Aus diesen Gründen ist es erforderlich, dass Seil und Seilscheibe gegenüber dem Antriebsstrang elektrisch isoliert werden.

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Ein charmantes Ungetüm, das Schiffe hebt

Im Millennium Link, dem Kanal, der Schottland von Ost nach West durchzieht, wälzt sich ein imposanter Solitär mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks durch die Fluten: Falkirk Wheel, das einzige rotierende Schiffshebewerk der Welt.

Wie eine janusköpfige Kreuzung aus Wal und Wasservogel hebt das 1.800-Tonnen-Stahlungetüm seinen Hals aus dem Wasser. Neben organischen Formen erinnert der Hybrid an ein keltisches Beil und einen Schiffspropeller. In seinen zwei „Mäulern“ fasst es zwei wassertragende Gondeln, die je zwei Narrowboats aufnehmen können, um sie leicht und behände aus dem Unterwasser des Forth and Clyde-Kanals in das 33 Meter höher gelegene Oberwasser des Union-Kanals zu heben – zur Weiterfahrt nach Edinburgh. Oder umgekehrt Richtung Glasgow.

Bei der Hebearbeit macht sich das Falkirk Wheel ein geniales Prinzip zunutze: Die gegenüberliegenden Gondeln sind mit exakt der gleichen Menge Wasser befüllt: je 300 Tonnen. So balancieren sie sich gegenseitig aus. Der Antrieb muss keinerlei Hubarbeit leisten, sondern lediglich die Reibung überwinden. Das Drehmoment wird über zehn Hydraulikmotoren erzeugt, die in der hinteren Stahlbeton-Pylone konzentrisch um die Drehachse gruppiert sind. Unterhalb der Radlagerung sitzen auf drei Etagen die Hydraulikpumpen, die die Motoren antreiben, ein Notstromgenerator sowie die Transformatoren, die das Rad antreiben. Die Hydraulikmotoren wirken im Verhältnis von 1:100 auf die Verzahnung des hinteren Lagers und dienen gleichzeitig als Bremsen.

Um den reibungslosen Hydraulikbetrieb sicherzustellen, beauftragte Scottish Canals den Elektrohydraulik-Spezialisten Denley Hydraulics in West Yorkshire, die wiederum KTR für das anspruchsvolle Projekt mit ins Boot nahmen: In den Hydraulikeinheiten kommen neben elastischen Klauenkupplungen vom Typ ROTEX – die sind zwischen Motoren und Pumpen verbaut – auch Pumpenträger und Dämpfungselemente von KTR zum Einsatz.

Die königliche Kommission für schöne Künste adelte das Schiffshebewerk zur „zeitgenössischen Skulptur“. Das charmante Hightech-Ungetüm schaffte es damit nicht nur als Modell ins Londoner Victoria und Albert Museum, sondern ziert seit 2007 auch die Rückseite der 50 Pfund-Noten (Serie 2007 - 2011), die von der Bank of Scotland herausgegeben werden.

Förderbänder sind das Venensystem

Förderbänder durchziehen das Abbaugebiet wie ein engmaschiges Venennetz. Unaufhörlich transportieren sie in 3.000 Metern Höhe Material zur Weiterverarbeitung, das vorher mühsam der Erde entrissen wurde.

Die Förderbänder der Spence Mine in der Atacama Wüste Chiles überwinden im Abbaugebiet kilometerlange Distanzen und sind mit entsprechend üppig dimensionierten Antrieben ausgestattet. Allein vier Industriegetriebe bringen in der Erzmine von BHP Billiton Limited ein 1.800 Meter langes Förderband auf eine Geschwindigkeit von 22 Stundenkilometer. Damit transportiert der weltweit drittgrößte Rohstoffproduzent stündlich 5.300 Tonnen Abraum.

Die heutige Transportmenge geht über die ursprünglich geplante Leistung der Förderanlage hinaus und erforderte eine entsprechende Ertüchtigung der Antriebe durch nachträglich installierte Kühler – vor allem angesichts der thermischen Besonderheiten in 3.000 Metern Höhe. Die dünne Luft der Atacama bringt es mit sich, dass die Leistung von Lüfter- und Pumpenmotoren im Vergleich zu Normal Null um etwa 15 Prozent sinkt.

Öl-/Luftkühler vom KTR-Typ OPC 2 sorgen heute dafür, dass das Getriebeöl aufgrund der Leistungssteigerung keinen Hitzschlag erleidet und die Schmierung einstellt. Die Einheiten sind mit den angepassten Motoren als anschlussfertige Module konzipiert und lassen sich entsprechend einfach in Bestandsanlagen nachrüsten. Die Bänder müssen schließlich laufen – auch in Höhen, in denen herkömmlicher Technik gerne mal die Puste ausgeht.

Messe-Team

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01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Dr. Partmann, Norbert
Manager of Business Unit Engineered Business
Maybaum, Torben
Vertriebsleitung
Brüning, Michael
Produktmanager elastische Kupplungen
Kloss, Jens
Core Business Kupplungen/Technik
Bettmer, Christoph
Produktmanager Hydraulik
01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Stroet, Hendrik
Core Business Hydraulik/Technik
Kohls, Dirk
Produktmanager Drehmomentbegrenzer
Deister, Johannes
Produktmanager spielfreie Servokupplungen
Kipker, André
Core Business Kupplungen/Technik
Kösters, Jürgen
Leiter Messsysteme
01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Daszkowski, Stefan
Technik/Messsysteme
Kramer, Robin
Engineered Business Kupplungen/Technik
Banemann, Reiner
Produktmanager Stahllamellenkupplungen
Brand, Philipp
Core Business Kupplungen/Technik
Vorholt, Marco
Produktmanager Magnetkupplungen
01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Bruns, Horst
Produktmanager Stahlbehälter
Silies, Ansgar
Produktmanager Ganzstahlzahnkupplungen
Hofstede, Joachim
Vertriebsleiter Asien
Sandkötter, Guido
Vertriebsleiter Deutschland & Österreich
Edelbusch, René
Branchenmanager In-Haus Fördertechnik
01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Essing, Stefan
Vertriebsleiter Europa
Rischmüller, John
Core Business Kupplungen/Vertrieb Innendienst
Lau, Martin
Vertrieb/Außendienst Hamburg
Enk, Günter
Vertrieb/Außendienst Bocholt
Wiesmann, Pia
Vertrieb/Außendienst Bocholt
01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Dietrich, Martin
Vertrieb/Außendienst Frankfurt
Schlag, Norman
Vertrieb/Außendienst Leipzig
Lüttmann, Rainer
Vertrieb/Außendienst Hannover
Pottmann, René
Vertrieb/Außendienst Ruhrgebiet
Maier, Eberhard
Vertrieb/Außendienst Stuttgart
01.04. 02.04. 03.04. 04.04. 05.04.
Ehlers, Gunnar
Vertrieb/Außendienst Hydraulik-Komponenten
Sprödhuber, Klaus-Peter
Vertrieb/Außendienst Hydraulik-Komponenten
Wienkotte, Thomas
Leiter Vertrieb Industriebremsen

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Wir wünschen gute Unterhaltung!

KTR live 2019

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BAUMA
München, Deutschland
08.04. - 12.04.2019

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